Montag, 29. Juni 2009

Bio auf dem Tollwood

Bio ist auf dem Vormarsch. Langsam aber stetig kommt eine ökologische Denkens- und Lebensweise in immer mehr Bereichen unsere Gesellschaft an. Das Tollwood in München ist ein Beweis dafür:
Bereits seit 2003 ist das Tollwood, das zweimal jährlich in München stattfindet, bio-zertifiziert. Auf den Tellern der Besucher findet man kulinarische Köstlichkeiten aus aller Welt, doch eins ist ihnen allen gemeinsam: Fleisch- und Wurstwaren, Getreide und Saaten, Molkereiprodukte, Weine, Eier sowie Obst und Gemüse stammen aus kontrolliert ökologischem Anbau. Das ist dem Leiter der Festivalgastronomie auf dem Tollwood auch besonders wichtig. Deshalb nahm Norbert Kessler seine rund 50 bio-zertifizierten Gastronomen noch einmal genau unter die Lupe und lies sich entsprechende Nachweise bringen.
„Abgesehen davon, dass wissenschaftliche Studien vor den ökologischen und
gesundheitlichen Folgen des Einsatzes gentechnisch veränderter Organismen warnen, muss die Politik die Bedenken der Bürger ernst nehmen. Deshalb erklären wir das Festival zur „gentechnikfreien Zone“. Unsere Besucher können sicher sein: Auf Tollwood bekommen sie keine Gentechnik serviert!" versprach Norbert Kessler.

Dienstag, 16. Juni 2009

Chefredakteurin der „Vogue“ übt heftige Kritik an den Modehäusern

Die Chefredakteurin der „Vogue“ in Großbritannien Alexandra Shulman beschwerte sich in einem Brief an mehrere Modedesigner über die immer knapperen Schnitte ihrer Mode.
Mit dieser Aktion macht Sie der Welt mal wieder bewusst, wie abgemagert die Models zum Teil sind. Dieser „Magerwahn“ wird durch die Probegrößen der Designer verstärkt. „Wir sind jetzt an einem Punkt angekommen, wo viele der Probegrößen nicht einmal mehr den etablierten Star-Models passen“, erklärt Alexandra Shulman. Zu den Adressaten des Briefes von Alexandra Shulman gehörten neben Karl Lagerfeld und John Galliano auch die Kollegen aus den Modehäusern Prada, Versace, Yves Saint Laurent und Balenciaga, heißt es in einem Zeitungsbericht der „The Times“.
Doch neben ihr erheben noch andere Größen der Branche die Stimme gegen den "Magerwahn". Auch die Dessous-Designerin Sarah Shotton klagt gegenüber „The Observer“: Die Modelagenturen schicken „derart dünne Mädchen, dass wir sie wieder wegschicken“.

Montag, 8. Juni 2009

Roundup

Roundup ist ein Totalherbizid aus dem Hause Monsanto mit dem Wirkstoff Glyphosat. Totalherbizide wirken unspezifisch gegen fast alle Pflanzenarten und werden zur Bekämpfung von Beikräutern verwendet. Roundup findet seine Verwendung hauptsächlich in der Landwirtschaft, zum Teil jedoch auch bei Hobbygärtnern. Dabei vertreibt Monsanto parallel zu seinem Herbizidprodukt Roundup genveränderte Nutzpflanzen, die gegen Roundup resistent sind. Untersuchungen zufolge gibt es Anhaltspunkte dafür, dass Roundup auch beim Menschen reproduktionstoxisch wirkt und die Entwicklung des Fötus beeinflussen könnte. Im Tierversuch zeigte sich, dass Roundup die Zellteilung des Embryos stört. Abgesehen davon kann es durch Roundup bei Hautkontakt zu Hautreizungen und Ausschlägen kommen.

Das Problem der Resistenzbildung gegen Roundup
In den USA zeigte sich bereits eine starke Tendenz zur Entwicklung Roundup-resistenter Beikräuter, die sich durch das Herbizid nicht mehr vernichten lassen. Ein weiterer Vorwurf den Umweltschützer dem Herbizid machen ist die Vermutung, dass der enthaltene Inhaltsstoff Tallowamin für das rasant ansteigende Froschsterben verantwortlich ist. In Deutschland muss beim Einsatz von Roundup ein gewisser Abstand zu Gewässern eingehalten werden.
Monsanto bezeichnet sein Produkt als umweltverträglich und biologisch-abbaubar. Jedoch wurde dem Unternehmen bereits in verschiedenen Ländern Strafen verhängt, wegen irreführender Werbung.