Montag, 25. Mai 2009

Angst vor Haarausfall

Viele Menschen, häufig auch Frauen, leiden unter Haarausfall, für den oft kein Auslöser diagnostiziert werden kann. In diesen Fällen spricht man von diffusem Haarausfall. Bei hormonell bedingtem Haarausfall, den die Fachsprache als androgenetische Alopezie bezeichnet, wird die Haarwurzel nicht ausreichend mit den notwendigen Nährstoffen für Wachstum und Stabilität versorgt.
In solchen Fällen ist es sinnvoll, das Haarwachstum durch diätische Nahrungsergänzung zu unterstützen. Für die Bildung von neuen Haarzellen und zum Haarwachstum werden bestimmte Stoffe benötigt: Eine besondere Rolle bei der Versorgung der Haarwurzeln spielt das Keratin, ein schwefelreiches Protein, das den Hauptbestandteil des Haares bildet. Für die Bildung des Keratins ist maßgeblich die Aminosäure Cystin verantwortlich. Ebenso spielen verschiedene B-Vitamine für die hohe Stoffwechselaktivität bei der Bildung von neuen Haarzellen eine wichtige Rolle.
Verschiedene rezeptfreie Medikamente zur Unterstützung des Haarwachstums sind in der Apotheke erhältlich. Sollten Sie allerdings verstärkt unter Haarausfall leiden, wenden Sie sich an Ihren Arzt bzw. Hautarzt.