Der Varizella-Zoster-Virus ist eine der ansteckendsten Erkrankungen und fast jeder Mensch infiziert sich bereits im Kindheitsalter mit dem Virus. Windpocken verlaufen bei Kindern meist harmlos, trotzdem leiden viele sehr unter dem Juckreiz des charakteristischen Hautausschlags. Erwachsenen dagegen bereiten die Windpocken oft heftige Schmerzen und starke Symptome einer Grippe. Viele Patienten haben auch Fieber. Gegen die Symptome werden meist Antihistaminika und Schmerzmittel (Ibuprofen oder Paracetamol) verabreicht. Die Windpocken können in der Regel anhand ihres charakteristischen Hautauschlags diagnostiziert werden. Es kommt zu einer Bläschenbildung, die innerhalb von 3 bis 10 Tagen verkrusten und abheilen.
Wer sich mit den Windpocken infiziert hat, sollte sich bis zum Abheilen der letzten Kruste von Alten und kranken Leuten fern halten und vor allem auch vor schwangeren Frauen. Zwar sind Windpocken in der Schwangerschaft nicht so problematisch wie Röteln, trotzdem kann es bei einer Infektion gegen Ende der Schwangerschaft zu Problemen kommen.
Wer einmal die Windpocken hatte ist in der Regel für den Rest seines Lebens imun gegen den Erreger. Nur wer sehr früh oder nur sehr schwach an den Windpocken erkrankt bildet eventuell keine Varizellen-Antikörper und erkrankt unter Umständen ein zweites Mal.
Donnerstag, 9. April 2009
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