Nachdem man sich in der Bio-Branche in den letzten Jahren über zweistellige Zuwachsraten freuen konnte, muss man im Jahr 2009 geringerem Zuwachs ins Auge blicken.
Nach den bis Oktober verfügbaren Zahlen haben die Verbraucher laut Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) 1,6 Prozent weniger für Bio-Lebensmittel und -Getränke ausgegeben. Dafür sei jedoch weniger die Krise als vielmehr der Preiskrieg im Einzelhandel verantwortlich zu machen, so GfK-Experte Helmut Hübsch. So mussten etwa die Discounter, die in den vergangenen Jahren viele Verbraucher für Bio-Produkte gewonnen haben, ein Umsatzminus von mehr als drei Prozent hinnehmen. Die ausgesprochen guten Ernten des zweiten Halbjahres haben die Preise dann noch einmal zusätzlich gedrückt. Experten rechnen für das kommende Jahr mit einer Konsolidierungsphase im Bio-Geschäft.
Montag, 28. Dezember 2009
Mittwoch, 16. Dezember 2009
Die tägliche Portion Obst
Viele Menschen wollen auf eine gesunde Ernährung mit viel Obst und Gemüse achten und damit das so einfach, schnell und lecker wie möglich ist, verpackt man die tägliche empfohlenen zwei Portionen Obst in Flaschen.
Smoothies und Fruchtdrinks stehen derzeit hoch im Kurs, denn sie repräsentieren das Lebensgefühl unserer Gesellschaft: praktisch, flexibel, gesund und lecker. Ob ein Smoothie jedoch wirklich den täglichen Beitrag an Obst zur gesunden Ernährung leistet bleibt fraglich, denn 200 Gramm Obstpüree, Obststückchen und Fruchtsaft aus Fruchtsaftkonzentrat sind nicht das gleiche wie 200 Gramm unbehandeltes Obst. Denn vielen Smoothies werden „natürliche Aromen“ hinzugefügt, die nicht etwa aus Obst, sondern aus Bakterien oder Holzpilzen im Labor gewonnen werden.
Abgesehen davon sind diese Fruchtgetränke unverhältnismäßig teuer: Umgerechnet auf den Liter ist ein Smoothie mehr als doppelt so teuer wie Direktsaft und sogar viermal so teuer wie Fruchtsaft aus Konzentrat. Ein Smoothie der „den täglichen Bedarf an Obst“ verspricht kostet demnach doppelt so viel wie ein Kilo Äpfel.
Smoothies und Fruchtdrinks stehen derzeit hoch im Kurs, denn sie repräsentieren das Lebensgefühl unserer Gesellschaft: praktisch, flexibel, gesund und lecker. Ob ein Smoothie jedoch wirklich den täglichen Beitrag an Obst zur gesunden Ernährung leistet bleibt fraglich, denn 200 Gramm Obstpüree, Obststückchen und Fruchtsaft aus Fruchtsaftkonzentrat sind nicht das gleiche wie 200 Gramm unbehandeltes Obst. Denn vielen Smoothies werden „natürliche Aromen“ hinzugefügt, die nicht etwa aus Obst, sondern aus Bakterien oder Holzpilzen im Labor gewonnen werden.
Abgesehen davon sind diese Fruchtgetränke unverhältnismäßig teuer: Umgerechnet auf den Liter ist ein Smoothie mehr als doppelt so teuer wie Direktsaft und sogar viermal so teuer wie Fruchtsaft aus Konzentrat. Ein Smoothie der „den täglichen Bedarf an Obst“ verspricht kostet demnach doppelt so viel wie ein Kilo Äpfel.
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