Roundup ist ein Totalherbizid aus dem Hause Monsanto mit dem Wirkstoff Glyphosat. Totalherbizide wirken unspezifisch gegen fast alle Pflanzenarten und werden zur Bekämpfung von Beikräutern verwendet. Roundup findet seine Verwendung hauptsächlich in der Landwirtschaft, zum Teil jedoch auch bei Hobbygärtnern. Dabei vertreibt Monsanto parallel zu seinem Herbizidprodukt Roundup genveränderte Nutzpflanzen, die gegen Roundup resistent sind. Untersuchungen zufolge gibt es Anhaltspunkte dafür, dass Roundup auch beim Menschen reproduktionstoxisch wirkt und die Entwicklung des Fötus beeinflussen könnte. Im Tierversuch zeigte sich, dass Roundup die Zellteilung des Embryos stört. Abgesehen davon kann es durch Roundup bei Hautkontakt zu Hautreizungen und Ausschlägen kommen.
Das Problem der Resistenzbildung gegen Roundup
In den USA zeigte sich bereits eine starke Tendenz zur Entwicklung Roundup-resistenter Beikräuter, die sich durch das Herbizid nicht mehr vernichten lassen. Ein weiterer Vorwurf den Umweltschützer dem Herbizid machen ist die Vermutung, dass der enthaltene Inhaltsstoff Tallowamin für das rasant ansteigende Froschsterben verantwortlich ist. In Deutschland muss beim Einsatz von Roundup ein gewisser Abstand zu Gewässern eingehalten werden.
Monsanto bezeichnet sein Produkt als umweltverträglich und biologisch-abbaubar. Jedoch wurde dem Unternehmen bereits in verschiedenen Ländern Strafen verhängt, wegen irreführender Werbung.
Montag, 8. Juni 2009
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