Die Daten, die das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) zur Giftbelastung von Gemüse und Kinderspielzeug veröffentlicht hat, sind nicht gerade beruhigend. Im Gegenteil, einige Belastungen sind laut Tschiersky-Schöneburg, dem Leiter des BVL, so hoch, dass sogar bei einmaligem Verzehr gesundheitliche Belastungen nicht auszuschließen sind, meldet die Süddeutsche Zeitung
Jede zweite gestestete Tomate enthielt Giftrückstände
Besonders hoch belastet waren Salatköpfe und Tomaten. Aber nicht nur Lebensmittel waren belastet, sondern auch Kinderspielzeug. So waren beispielsweise in 8 Prozent der Puppen für ältere Kinder gefährliche Weichmacher nachzuweisen. Entwarnung dagegen gibt es bei Puppen für Kinder unter 36 Monaten, diese waren nahezu frei von giftigen Rückständen.
Globale Grenzwerte und Kontrollen wären nötig
Solange es jedoch keine globalen Grenzwerte und Kontrollen für giftige Rückstände in Lebensmitteln und Spielsachen gibt, müssen Verbraucher sich auf das Verantwortungsbewusstsein der Händler verlassen. Diejenigen, die sich darauf nicht verlassen wollen, sollten wohl besser Bioware zu kaufen.
Biogemüse von Peter Maffay
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Mittwoch, 15. Oktober 2008
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